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FAQ

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Das hat verschiedenste Gründe. Hier kannst du nachlesen, welche das zum Beispiel sein können.
Nein. FGC existiert schon wesentlich länger als die christliche und die muslimische Religion und weder die Bibel noch der Koran fordern zur Genitalbeschneidung bei Mädchen auf. Lies hier nach, wie verschiedene Volksgruppen FGC für sich begründen.
Es gibt große Unterschiede zwischen den beiden Praktiken. Die Männerbeschneidung ist oft religiös begründet und fügt dem Mann im Normalfall keinen langfristigen körperlichen Schaden zu, FGC hingegen hat nichts mit Religion zu tun und birgt enorm viele Gesundheitsrisiken. Lies hier nach.
Durch Migration hat sich die Praktik auf der gesamten Welt verbreitet. Sieh hier nach, in welchen Ländern FGC hauptsächlich stattfindet.
Typ I und II sind die häufigsten und meisten verbreiteten Formen weiblicher Genitalbeschneidung. Nur 10-15% aller Genitalbeschneidungen fallen unter Typ III. Von Typ IV sind nur etwa 5% der genitalbeschnittenen Frauen betroffen.
Es gibt in manchen Kulturkreisen den Beruf der „Beschneiderin“. Diese meist älteren Frauen sind in der Gesellschaft hoch angesehen. Auch medizinisches Personal führt weibliche Genitalbeschneidungen durch, hier kommt es jedoch zu einem medizinethischen Konflikt, da FGC eindeutig eine Menschenrechtsverletzung ist und in vielen Ländern strafrechtlich verfolgt wird. Die langfristigen gesundheitlichen Komplikationen können genauso nach einer von Ärzt*innen durchgeführten Genitalbeschneidung auftreten.
Generell ja. Schwangerschaft und Geburt sind allerdings wesentlich risikoreicher als bei nicht-infibulierten Frauen. Lies nach, welche sexuellen und geburtsspezifischen Komplikationen nach der Genitalbeschneidung auftauchen können. Weitere Infos findest du hier.

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